So verlief das
Wettbewerbsverfahren
Mit der Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen Ende März 2023 wurde der Startschuss zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb für das Stadtentwicklungsgebiet RothNEUsiedl gegeben. Planungsteams konnten sich bis Anfang Mai mit ihren Ideen für den neuen Stadtteil bewerben. In weiterer Folge konkretisierten die vier besten Teams in einem dialogischen Verfahren unter Einbindung von Expert*innen und Bürger*innen ihre Entwürfe weiter. Im Frühling 2024 wählte die Wettbewerbs-Jury ein Siegerprojekt aus. Dieser Siegerentwurf bildete die Grundlage für die Ausarbeitung des städtebaulichen Leitbilds, das unter Mitwirkung der Bürger*innen entwickelt wurde.
Vor jedem wesentlichen planerischen Schritt wurde und wird die Bevölkerung eingebunden, um Anregungen für die weitere Bearbeitung mitzugeben. Planung und Beteiligung gingen und gehen Hand in Hand. So konnten bereits in frühen Phase viele der von den Bürger*innen eingebrachten Anregungen in den Planungen berücksichtigt werden.
Schau dir an, was die Expert*innen zum Verfahren sagen
Phase 1
anonyme Bewerbungsphase
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26 Einreichungen für den städtebaulichen Wettbewerb
Phase 2
Dialogphase
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Die 4 Finalisten und das finale Siegerprojekt
Die vier aus Phase 1 ausgewählten Planungsteams entwickelten ihre Planungsideen in einer zweiten dialogorientierten Phase weiter. Im Herbst 2023 präsentierten die Teams im Rahmen eines Infowochenendes ihre Ideen der Öffentlichkeit. Dabei hatten die Bürger*innen die Möglichkeit, Anregungen für die weitere Bearbeitung mitzugeben. Am 5. März 2024 stellten die vier Finalisten dann ihre weiterentwickelten Planungsideen wieder der Öffentlichkeit vor und Bürger*innen gaben der Jury Anregungen mit. Viele Jurymitglieder waren bei der Veranstaltung dabei und nahmen direkt ein Stimmungsbild mit in die ab- schließende Jurysitzung. Dort wurde das Siegerprojekt ausgewählt, auf dessen Basis ein städtebauliches Leitbild erarbeitet wurde. Das städtebauliche Leitbild bildet in der Folge die Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan.
Foto-Credit: Stadt Wien/Christian Fürthner & Luiza Puiu
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Hochkarätige internationale Wettbewerbs- Jury empfiehlt ein Siegerprojekt zur Weiterentwicklung
Die Jury setzte sich aus 10 Fachjuror*innen und 9 Sachjuror*innen zusammen und ist sehr breit aufgestellt: Hochkarätige Expert*innen aus dem DACH-Raum prüfte gemeinsam mit lokalen Expert*innen beispielsweise von der Universität für Bodenkultur Wien und der Kammer der Zivilitechniker*innen sowie politischen Vertreterinnen der Stadt Wien die eingereichten Planungsideen. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Jury sorgte dafür, dass verschiedenste Expertisen wie Städtebau, Landschaftsarchitektur, Verkehrs- und Mobilitätsplanung sowie Klimaresilienz zusammenwirkten, um die beste Planungsidee für RothNEUsiedl auszuwählen.
Interessiert an mehr Details?
- Projektzeitung RothNEUsiedl #1
- Projektzeitung RothNEUsiedl #2
- Strukturkonzept Rothneusiedl
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Strukturkonzept Rothneusiedl –
Modellstadtteil für Klimaschutz und
Klimaanpassung (STEK-Präsentation) - Stadtteilentwicklungskonzept Südraum Favoriten
-
Stadtteilentwicklungskonzept Südraum Favoriten
(STEK-Präsentation)
Schritt für Schritt zum neuen Stadtteil
Ein Blick ins Planungsgebiet
Schematische Darstellung des Planungsgebietes
Schematische Darstellung des Planungsgebietes
Ein Blick ins Planungsgebiet
Grüne Visitenkarte
Hier ist der grüne Übergangs-bereich, der den neuen Stadtteil mit dem alten verbindet.
Zukunftshof
Hier liegt der Zukunftshof. Er bildet den Eingang in den neuen Stadtteil, steht für die Verbindung von Alt und Neu und die Neuinterpretation der Stadtlandwirtschaft.
Wohngebiet Urbane Mitte
Hier entstehen urbaner öffentlicher Raum und Wohngebiete rund um die U-Bahn-Station.
Wohngebiet östlich der Himberger Straße
Hier entsteht attraktiver Wohnraum.
Wirtschafts- und Infrastrukturzone
Hier entstehen klimaschonende Wirtschaftszonen in zentraler Lage mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie mit Infrastruktur für ein klimaneutrales Wien.
U1-Verlängerung
Hier liegt die neue U1-Station. In 15 Minuten erreichen die Bewohner*innen bequem und umweltfreundlich den Stephansplatz.